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Bojenarten: Ein vollständiger Leitfaden für maritime Navigationsmarkierungen

Bojen sind schwimmende Vorrichtungen, die am Meeresboden verankert sind. Sie leiten Schiffe durch sichere Fahrrinnen und warnen vor Gefahren unter Wasser. Jede […]

Bojenarten: Ein vollständiger Leitfaden für maritime Navigationsmarkierungen

Bojen sind schwimmende, am Meeresboden verankerte Markierungen. Sie leiten Schiffe durch sichere Fahrwasser und warnen vor Unterwassergefahren. Jedes Besatzungsmitglied muss die Bedeutung dieser Markierungen kennen. Eine falsch interpretierte Boje kann ein Schiff in flaches Wasser, zu Felsen oder in Sperrzonen führen.

Als Profi Hersteller von Schiffsausrüstung, Zhonghaihang Shipping Supply hat sich der Entwicklung und Herstellung eines breiten Sortiments an Schutzausrüstung für Häfen und Schiffe weltweit verschrieben. Unsere Produkte, wie beispielsweise pneumatische Fender, Gummifender und Schaumstofffender, werden in Verbindung mit Bojensystemen eingesetzt, um Schiffe und Hafeninfrastruktur während des Anlegens zu schützen.

Das IALA-Bojensystem verstehen

Bevor man die einzelnen Bojentypen kennenlernt, muss man das dahinterstehende System verstehen.

Die Internationale Vereinigung der Seezeichen- und Leuchtturmbehörden (IALA) unterhält ein standardisiertes Bojensystem. Dieses System wird weltweit angewendet. Es ist jedoch in zwei Regionen unterteilt, die sich in einem entscheidenden Punkt unterscheiden.

  • IALA Region A: Region A umfasst Europa, Afrika, Asien (mit Ausnahme von Japan, Südkorea und den Philippinen), Australien und den größten Teil der übrigen Welt. In dieser Region befinden sich rote Markierungen an Backbord (links) des Fahrwassers bei Einfahrt von See her. Grüne Markierungen befinden sich an Steuerbord (rechts).
  • IALA Region B: Region B umfasst Nordamerika, Mittelamerika, Südamerika, Japan, Südkorea und die Philippinen. In dieser Region sind die Farben umgekehrt. Rote Markierungen befinden sich bei der Einfahrt von See her an Steuerbord (rechts), grüne Markierungen an Backbord (links). Daher stammt die bekannte Regel: “Rot, rechts, zurück”.”

Warum das wichtig ist: Fährt ein Schiff von einem Hafen der Region A zu einem Hafen der Region B, muss die Besatzung die Lesart der Seitenbojen anpassen. Andernfalls besteht ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Kardinalbojen, isolierte Gefahrenmarken und sichere Wassermarken bleiben in beiden Regionen gleich.

Laterale Bojen

Laterale Bojen markieren die Ränder schiffbarer Fahrrinnen. Sie sind die am häufigsten anzutreffende Bojenart.

Backbord-Handbojen

Backbordbojen markieren die linke Seite des Fahrwassers, wenn ein Schiff vom offenen Meer kommt.

In der IALA-Region A:

  • Farbe: Rot
  • Form: Dose (zylindrisch) oder Säule
  • Licht: Rot (falls vorhanden)
  • Topmark: Rote Dosenform

In der IALA-Region B:

  • Farbe: Grün
  • Form: Dose (zylindrisch)
  • Licht: Grün (falls vorhanden)
  • Nummer: Ungerade Zahlen (1, 3, 5…)

Bei Fahrten flussaufwärts oder bei der Rückkehr in den Hafen sollten Sie die Handbojen an Backbord auf Ihrer linken Seite halten.

Das IALA-Bojensystem verstehen

Steuerbord-Handbojen

Steuerbord-Handbojen markieren die rechte Seite des Fahrwassers, wenn ein Schiff vom offenen Meer kommt.

In der IALA-Region A:

  • Farbe: Grün
  • Form: Kegelförmig oder säulenförmig
  • Licht: Grün (falls vorhanden)
  • Topmark: Grüner Kegel, Spitze nach oben

In der IALA-Region B:

  • Farbe: Rot
  • Form: Kegelförmig (Nonnenboje)
  • Licht: Rot (falls vorhanden)
  • Zahl: Gerade Zahlen (2, 4, 6…)

Bei Fahrten flussaufwärts oder bei der Rückkehr in den Hafen sollten Sie die Steuerbord-Handbojen an Ihrer rechten Seite halten.

Bevorzugte Fahrwasserbojen

An Fahrwasserverzweigungen zeigen Fahrwasserbojen an, welcher Fahrwasserweg der Hauptfahrwasserweg ist. Diese Bojen haben horizontale rote und grüne Streifen. Die Farbe des oberen Streifens gibt an, welcher Fahrwasserweg bevorzugt wird.

  • Oberes rotes Band → Bevorzugter Kanal ist Backbord (als Backbord-Handmarkierung behandeln)
  • Oberes grünes Band → Bevorzugter Kanal ist Steuerbord (als Steuerbord-Handzeichen behandeln)

Kardinal-Bojen

Kardinalbojen zeigen die Stellen an, an denen das Wasser im Verhältnis zu einer Gefahrenstelle am tiefsten oder sichersten ist. Sie orientieren sich an den vier Himmelsrichtungen: Norden, Süden, Osten und Westen. Ihre Farbgebung ist stets schwarz und gelb.

Die Kardinalbojen sehen in der IALA-Region A und der Region B gleich aus.

Nordkardinalboje

  • Topmark: Zwei schwarze Kegel, beide nach oben gerichtet (▲▲)
  • Farbe: Oben schwarz, unten gelb
  • Licht: Weiß, kontinuierliches schnelles Blinken (Q) oder sehr schnelles Blinken (VQ)
  • Bedeutung: Sicheres Wasser befindet sich nördlich dieser Boje. Passieren Sie die Boje nördlich davon.

Merkhilfe: Beide Kegel zeigen nach oben → Norden ist oben auf dem Kompass.

Südliche Kardinalboje

  • Topmark: Zwei schwarze Kegel, beide nach unten gerichtet (▼▼)
  • Farbe: Oben gelb, unten schwarz
  • Licht: Weiß, 6 schnelle Blitze + 1 langer Blitz (Q(6)+LFl oder VQ(6)+LFl)
  • Bedeutung: Sicheres Wasser befindet sich südlich dieser Boje. Passieren Sie die Boje südlich davon.

Merkhilfe: Beide Kegel zeigen nach unten → Süden liegt auf dem Kompass unten. Sechs Blitze = 6 Uhr = Süden.

Ostkardinalboje

  • Topmark: Zwei schwarze Kegel, Basis an Basis (▲▼)
  • Farbe: Schwarz mit einem einzelnen gelben horizontalen Streifen in der Mitte
  • Licht: Weiß, 3 schnelle Blitze (Q(3) oder VQ(3))
  • Bedeutung: Sicheres Wasser befindet sich östlich dieser Boje. Passieren Sie sie östlich.

Merkhilfe: Die Kegel bilden eine in der Mitte breite Form, ähnlich einem liegenden “E”. Drei Blitze = 3 Uhr = Osten.

Westliche Kardinalboje

  • Topmark: Zwei schwarze Kegel, Spitze an Spitze (▼▲)
  • Farbe: Gelb mit einem einzelnen schwarzen horizontalen Streifen in der Mitte
  • Licht: Weiß, 9 schnelle Blitze (Q(9) oder VQ(9))
  • Bedeutung: Sicheres Wasser befindet sich westlich dieser Boje. Passieren Sie westlich davon.

Merkhilfe: Die Zapfen bilden von der Seite betrachtet ein “W”. Neun Blitze = 9 Uhr = Westen.

Bevorzugte Fahrwasserbojen

Isolierte Gefahrenbojen

Eine isolierte Gefahrenboje markiert eine kleine, spezifische Gefahrenstelle, die von schiffbaren Gewässern umgeben ist. Beispiele hierfür sind ein einzelner Felsen, eine kleine Untiefe oder ein gesunkenes Wrack.

  • Farbe: Schwarz mit einem oder mehreren roten horizontalen Streifen
  • Topmark: Zwei schwarze Kugeln, eine über der anderen (●●)
  • Licht: Weiß, Gruppe blinkt zwei (Fl(2))
  • Form: Säule oder Sparre

Die Boje befindet sich direkt über oder auf Höhe der Gefahrenstelle. Schiffe dürfen sie von beiden Seiten passieren, sollten sich ihr aber nicht zu sehr nähern.

Sicherheitswasserzeichen

Sichere Wassermarken zeigen an, dass das Wasser rund um die Boje schiffbar ist. Sie werden häufig verwendet, um die Mitte eines Fahrwassers, einen Mittelpunkt des Fahrwassers oder eine Annäherung an das Ufer zu markieren.

  • Farbe: Rote und weiße vertikale Streifen
  • Topmark: Einzelne rote Kugel (●)
  • Licht: Weiß, isophasig (Iso), okkult (Oc) oder langer Blitz alle 10 Sekunden (LFl 10s)
  • Form: Kugelförmig, säulenförmig oder sparrenförmig

Schiffe dürfen die sichere Wasserlinie beidseitig passieren. Diese Bojen sind in beiden IALA-Regionen identisch.

Besondere Kennzeichen

Spezielle Markierungen dienen nicht primär der Navigation. Sie kennzeichnen besondere Gebiete oder Merkmale wie zum Beispiel:

  • Verankerungszonen
  • Erholungsgebiete
  • Verkehrstrennungsgrenzen
  • Kabel- oder Pipeline-Routen
  • Militärische Übungsgebiete
  • Ozeandatenerfassungssysteme (ODAS)

Eigenschaften:

  • Farbe: Gelb
  • Topmarke: Einzelnes gelbes “X”
  • Licht: Gelb (jeder Rhythmus, der nicht für andere Markierungen verwendet wird)
  • Form: Optional – jede beliebige Form, die nicht mit seitlichen oder kardinalen Markierungen kollidiert.

Notfall-Wrackmarkierungsbojen

Dieser Bojentyp wurde von der IALA eingeführt, um neue, unkartierte Wracks umgehend zu kennzeichnen. Er wird üblicherweise innerhalb der ersten 24 bis 72 Stunden nach einem Schiffsunglück ausgebracht.

  • Farbe: Blaue und gelbe vertikale Streifen
  • Topmark: Gelbes Kreuz (+)
  • Licht: Abwechselnd blau und gelb blinkend (Fl BU Y)
  • Form: Säule oder Sparre

Diese Boje hebt sich durch ihr Design von allen anderen Bojentypen ab. Ihre einzigartige Farbkombination stellt sicher, dass Seeleute sie nicht mit bereits vorhandenen Markierungen verwechseln.

Notfall-Wrackmarkierungsbojen

Festmacherbojen

Verankerungsbojen Es wird ein fester, schwimmender Anlegeplatz geschaffen, an dem Schiffe ohne Anker festmachen können. Dies schützt den Meeresboden – insbesondere in Gebieten mit Korallenriffen oder empfindlichen Lebensräumen – vor Ankerschäden.

Gemeinsame Merkmale:

  • Farbe: Üblicherweise weiß oder weiß mit einem blauen horizontalen Streifen
  • Form: Kugelförmig, zylindrisch oder tonnenförmig
  • Ausstattung: Anbindeleine, Festmacherring oder Festmacheröse obenauf

Festmacherbojen werden häufig in Häfen, Marinas und Naturschutzgebieten eingesetzt.

Ankerbojen

Ankerbojen definieren die Grenzen eines Gebiets, in dem Schiffe ankern dürfen. Sie markieren den Umfang der Ankerzone – nicht einen bestimmten Ankerplatz.

  • Farbe: Gelb (im IALA-System als Sonderzeichen klassifiziert)
  • Form: Variiert
  • Licht: Gelb (falls vorhanden)

Vor dem Ankern in einem ausgewiesenen Gebiet sollten Sie stets die Seekarten auf Wassertiefe und Bodenbeschaffenheit überprüfen.

Regulierungs- und Informationsbojen

Auf vielen Binnengewässern und Freizeitwasserstraßen dienen zusätzliche Bojen der Übermittlung von Regeln und Warnungen. Diese sind in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern mit ausgedehnten Binnenwasserstraßennetzen üblich.

  • Farbe: Weiß mit orangefarbenen Abzeichen
  • Die Formen auf der Boje deuten auf unterschiedliche Botschaften hin:
    • Offener Diamant → Gefahr
    • Raute mit Kreuz → Ausschlussbereich (nicht betreten)
    • Kreis → Betriebsbeschränkung (z. B. Geschwindigkeitsbegrenzung)
    • Quadrat oder Rechteck → Allgemeine Informationen

Diese Markierungen sind vom IALA-System getrennt und werden von den lokalen Behörden verwaltet.

Spezialisierte und wissenschaftliche Bojen

Neben der Navigation spielen Bojen auch eine entscheidende Rolle in der Wissenschaft, der Wetterüberwachung und bei militärischen Operationen.

Wetterbojen

Wetterbojen erfassen Echtzeitdaten zu Windgeschwindigkeit, Lufttemperatur, Luftdruck, Wellenhöhe und Wassertemperatur. Diese Daten werden per Satellit an meteorologische Zentren zur Wettervorhersage übermittelt.

Es gibt zwei Haupttypen:

  • Fest verankerte Wetterbojen: An festen Positionen verankert zur Langzeitüberwachung.
  • Treibbojen: Sie bewegen sich mit den Meeresströmungen, um Temperatur- und Salzgehaltsmuster über große Gebiete hinweg zu erfassen.

Das Nationale Datenbojenzentrum (NDBC) der NOAA unterhält ein umfangreiches Netzwerk von Wetterbojen. Die Daten sind öffentlich zugänglich und werden von Hafenbetreibern, Reedereien und Forschern weltweit genutzt.

Wellenbojen

Wellenbojen messen Wellenhöhe, -periode und -richtung. Diese Informationen helfen den Hafenbehörden zu entscheiden, ob der Schiffsverkehr bei rauer See zugelassen werden soll.

Tsunami-Erkennungsbojen

Diese Spezialbojen nutzen Tiefsee-Drucksensoren, um plötzliche Veränderungen des Wasserdrucks zu erkennen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Tsunami-Frühwarnsysteme im Pazifik und im Indischen Ozean.

Forschungsbojen

Forschungsbojen sammeln ozeanografische Daten für wissenschaftliche Studien. Zu den Anwendungsgebieten gehören die Verfolgung der Bewegungen von Meeressäugern, die Überwachung der Ozeanversauerung und die Messung von Tiefseeströmungen.

Spezialisierte und wissenschaftliche Bojen

Wie man Bojenmarkierungen liest: Eine Kurzanleitung

Beim Annähern an eine Boje sollten Sie diese vier Merkmale der Reihe nach überprüfen:

  1. Farbe — Kennzeichnet den Bojentyp und das entsprechende IALA-System.
  2. Form — Bestätigt den Typ (Dose, konisch, kugelförmig, säulenförmig).
  3. Topmark – Bietet zusätzliche Kennzeichnung, insbesondere für Kardinal- und Gefahrenzeichen.
  4. Lichtmuster – Unverzichtbar für die Navigation bei Nacht. Jeder Bojentyp hat einen charakteristischen Blinkrhythmus.

Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt

  • Vorausgesetzt, alle Länder verwenden dasselbe System. In den IALA-Regionen A und B sind die Farben für Backbord und Steuerbord vertauscht. Prüfen Sie immer, in welcher Region Sie operieren.
  • Sich allein auf die Farbe zu verlassen, ist nicht ratsam. Verblasste Farbe, schlechte Sichtbarkeit oder Farbenblindheit können zu Fehlern führen. Prüfen Sie daher die Form, die Markierung und die Daten in der Farbtabelle.
  • Bojen sind als feste Bezugspunkte zu betrachten. Sie können sich jedoch aufgrund von Stürmen, Strömungen oder Geräteausfällen von ihren kartierten Positionen verschieben. Überprüfen Sie dies daher stets anhand von Seekarten und elektronischen Navigationssystemen.
  • Die Lichtcharakteristika außer Acht lassen. Nachts ist das Blinkmuster oft die einzige Möglichkeit, eine Boje zu identifizieren. Lernen Sie die grundlegenden Rhythmen: schnelles Blinken, Gruppenblinken, langes Blinken und Isophase.

Zusammenfassungstabelle für Bojenmarkierungen

BojentypFarbeTopmarkHelle FarbeLichtmuster
Port Hand (IALA A)RotRote DoseRotJeder beliebige Rhythmus
Steuerbordhand (IALA A)GrünGrüner Kegel ▲GrünJeder beliebige Rhythmus
Port Hand (IALA B)GrünGrüne DoseGrünJeder beliebige Rhythmus
Steuerbordhand (IALA B)RotRoter Kegel ▲RotJeder beliebige Rhythmus
NordkardinalSchwarz über Gelb▲▲WeißQ / VQ
Süd-KardinalGelb über Schwarz▼▼WeißQ(6)+LFl
OstkardinalSchwarz-Gelb-Schwarz▲▼WeißQ(3) / VQ(3)
West CardinalGelb-schwarz-gelb▼▲WeißQ(9) / VQ(9)
Isolierte GefahrSchwarz mit rotem Streifen/roten Streifen●●WeißFl(2)
Sicheres WasserRot-weiße vertikale StreifenWeißIso / Oc / LFL 10s
SonderzeichenGelbXGelbBeliebig (nicht widersprüchlich)
NotfallunfallBlaue und gelbe vertikale Streifen+ (gelb)Blau/GelbAlt Fl BU Y

Warum Bojenkenntnisse für maritime Operationen wichtig sind

Das Verständnis von Bojen ist nicht nur für Navigatoren von Bedeutung. Auch Hafeningenieure, Konstrukteure von Fendersystemen und Installateure von Schiffsausrüstung profitieren von Bojenkenntnissen.

Wenn die Ingenieure von Zhonghaihang für ein Fender-Installationsprojekt in einem Hafen eintreffen, müssen sie sich im örtlichen Bojensystem zurechtfinden. Kardinalbojen markieren Baustellenbereiche um neue Liegeplätze. Lateralbojen definieren die Zufahrtskanäle, in denen die Fenderplatzierung mit dem Schiffsverkehr abgestimmt werden muss. Spezielle Markierungen können Kabeltrassen anzeigen, die die Verankerungsentscheidungen während der Offshore-Fenderinstallation beeinflussen.

Deshalb sind wir überzeugt, dass der Austausch von maritimem Wissen der gesamten Branche zugutekommt. Ein sichererer Hafen ist ein effizienterer Hafen – und das ist gut für alle.

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Häufig gestellte Fragen

Worin besteht der Unterschied zwischen IALA Region A und Region B?
Der Hauptunterschied liegt in der Farbe der Seitenbojen (Kanalbojen). In Region A markieren rote Bojen die Backbordseite (linke Seite) des Kanals bei Einfahrt vom Meer. In Region B markieren rote Bojen die Steuerbordseite (rechte Seite). Kardinalbojen, isolierte Gefahrenmarken und sichere Wassermarken sind in beiden Regionen identisch.
Was ist eine Kardinalboje und wie lese ich sie ab?
Eine Kardinalboje zeigt die Richtung sicheren Wassers im Verhältnis zu einer Gefahrenstelle an. Es gibt vier Typen: Nord, Süd, Ost und West. Jeder Typ hat ein charakteristisches schwarz-gelbes Farbmuster und ein einzigartiges Toppzeichen aus zwei schwarzen Kegeln. Das Lichtmuster besteht aus schnellen Blinksignalen: 3 Blinksignale für Ost (3 Uhr), 6 Blinksignale plus 1 langes Signal für Süd (6 Uhr) und 9 Blinksignale für West (9 Uhr). Nord blinkt kontinuierlich.
Worin besteht der Unterschied zwischen einer Boje und einem Leuchtfeuer?
Eine Boje ist eine schwimmende Navigationshilfe, die am Meeresboden verankert ist. Ein Leuchtfeuer ist eine feste Konstruktion, die am Meeresboden, einem Felsen oder einer anderen permanenten Struktur befestigt ist. Leuchtfeuer mit Beleuchtung werden oft einfach “Leuchtfeuer” genannt. Leuchtfeuer ohne Beleuchtung heißen “Tagesleuchtfeuer”. Sowohl Bojen als auch Leuchtfeuer können dieselben Farb- und Forminformationen übermitteln.
Was soll ich tun, wenn ich eine Boje sehe, die nicht zu meiner Karte passt?
Melden Sie die Abweichung unverzüglich der örtlichen Schifffahrtsbehörde oder Küstenwache. Eine fehlende, verrutschte oder beschädigte Boje stellt eine erhebliche Gefahr für die Schifffahrt dar. Gehen Sie nicht davon aus, dass die Boje korrekt positioniert ist – vertrauen Sie Ihrer Seekarte, Ihrem GPS-Gerät und Ihrem Echolot, bis die Situation bestätigt ist.
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Zhonghaihang ist spezialisiert auf maritime Schutzausrüstung, darunter pneumatische Fender, Gummifender, Schaumstofffender und Marine-Airbags. Wir liefern außerdem Stahlbojen für die Schiffsankerung. Für Navigationsbojen empfehlen wir Ihnen, sich an spezialisierte Hersteller von Navigationshilfen oder Ihre zuständige Schifffahrtsbehörde zu wenden. Kontaktieren Sie uns, um Ihren Bedarf an maritimer Ausrüstung zu besprechen.
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